Saft-Diät
Schlank mit Obst- und Gemüsesäften, das ist das Motto der Saftdiät. Wer diese Diät ausprobieren möchte, sollte allerdings einiges beachten. Übergewicht ist eine störende Sache. So manch einer überlegt, wie er die lästigen Pfunde am schnellsten loswerden kann. Gar nichts zu essen erscheint als perfekte Lösung, aber dass eine Nulldiät keine gute Idee ist, sollte jedem einleuchten. Eine Alternative ist die Saft-Diät. Während der Diät-Phase nimmt man die Säfte, die einen hohen Nährstoffgehalt haben, zu sich. Es wird ein Trinkplan eingehalten, mit dem die Kalorienzufuhr deutlich sinkt.
Leckere Säfte
Besonders wichtig ist es, während der Saft-Diät hochwertige Säfte zu wählen. Ideal ist ein Entsafter, mit dem der Saft selbst gewonnen werden kann. Alternativ können Direktsäfte gewählt werden. Die Nahrung besteht in der Diät-Zeit nicht nur aus Säften, sondern zusätzlich aus Gemüse- oder Fleischbrühe, Tees und Wasser. Auch bei den Brühen sollte auf Qualität geachtet werden. Am besten ist auch hier die selbstgekochte Brühe, die nach dem Kochen abgeseiht wird.
Darf die Saft-Diät jeder machen?
Die Saft-Diät versorgt den Körper besser mit Vitaminen und Mineralien, als es zum Beispiel bei einer radikalen Nulldiät der Fall ist. Die Saft-Diät ist einer Fastenkur - was die Nahrungsaufnahme angeht - sehr ähnlich. Es wird allerdings trotzdem empfohlen, die Saft-Kur nicht länger als einige Tage durchzuführen. Es gibt natürlich auch Personengruppen, die diese Diät nicht machen dürfen. Dazu gehören zum Beispiel Schwangere, Menschen mit Herz- oder Nierenerkrankungen, mit Diabetes oder Essstörungen. Grundsätzlich gilt: Sprechen Sie eine Diät immer mit Ihrem Arzt ab!
Schnelle Erfolge
Mit der Saft-Diät zeigt die Waage oft schon nach wenigen Tagen weniger an. Das liegt vor allem an der geringen Kalorienzufuhr und daran, dass der Körper anfangs viel Wasser verliert. Säfte liefern Vitamine, Mineralstoffe wie Kalium und sekundäre Pflanzenstoffe – aber auch Fruchtzucker. Gemüsesäfte sind deshalb meist die bessere Wahl als reine Obstsäfte. Eine „fettverbrennende“ oder „entgiftende“ Wirkung haben Säfte nicht.
Grundsätzlich werden bei der Saft-Diät über den Tag verteilt sechs bis acht Portionen Saft getrunken. Außerdem sollten viel Wasser und Tee zugeführt werden. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist bei dieser Diät besonders wichtig und darf nicht vernachlässigt werden.
Kleiner Tipp: Gemüsesäften kann für eine herbe Note etwas Löwenzahnsaft beigemischt werden.
Frische-Tipp: Für täglich frische Säfte zu Hause lohnt sich ein Entsafter. Sorgen Sie dafür, dass während der Saft-Diät genügend Obst und Gemüse im Haus ist. Frische Säfte schmecken nicht nur doppelt gut, sondern liefern auch wichtige Vitamine.
Hinweis: Die Informationen auf diesen Seiten dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung oder Behandlung. Wenn Sie gesundheitliche Beschwerden haben oder eine Diät planen, sprechen Sie bitte vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.