Abnehmen mit der Chipliste
Die Chipliste-Diät orientiert sich bei ihrer Struktur und Durchführung an dem Ernährungskonzept der Weight Watchers. Statt Punkten werden hier allerdings Chips mit fröhlichem oder traurigem Gesicht verwendet, die die Verwendbarkeit von Lebensmitteln kategorisieren.
Dabei wird die Chipliste so gestaltet, dass auf den ersten Blick sichtbar ist, welche Lebensmittel man essen darf und welche man nach Möglichkeit meiden sollte. Die Chipliste, die man benötigt, um die Diät durchzuführen, kann man in fast jeder Apotheke gegen eine Gebühr von ca. 3€ erhalten. Die Chipliste wurde entwickelt von Dr. med. Klas Mildenstein aus Hannover.
Chips im Tausch gegen Sport
Ähnlich wie bei den Weight Watchers wird jedem Lebensmittel eine bestimmte Anzahl Chips zugeordnet. Dabei sind nur eine gewisse Anzahl Chips pro Tag erlaubt. Wer mehr Chips verbraucht, als zur Verfügung stehen, muss sich durch Sport neue Chips erarbeiten, so dass er wieder ein Polster an Chips aufbaut bzw. zu viel verwendete Chips abarbeitet.
Zusätzlich zum Energiegehalt der einzelnen Lebensmittel und Gerichte werden auch die BE, die Broteinheiten, angezeigt. Damit ist die Chipliste auch für Menschen mit Diabetes interessant. Sie sollten eine Diät aber immer mit ihrem Arzt absprechen.
Die Ess-Menge ist entscheidend
Eine Diät mit der Chipliste ist sehr einfach durchzuführen, da man keine speziellen Lebensmittel benötigt, sondern lediglich auf die Mengen einiger Lebensmittel achten muss. Zudem ist eine sportliche Komponente enthalten, die bei einer Diät unverzichtbar ist. Bewegung ist ohnehin einer der wichtigsten Bausteine, um langfristig abzunehmen.
Da am Tag 20 Chips erlaubt sind, nehmen die Menschen ca. 2000 Kalorien täglich zu sich. Da Frauen und ältere Menschen jedoch einen geringeren Kalorienbedarf haben, kann dies eher dazu führen, dass diese Teilnehmer an Gewicht zulegen als dass sie an Gewicht verlieren. Man sollte daher den Chipsbedarf an die eigenen Voraussetzungen anpassen, damit die Diätstrategie auch erfolgreich durchgeführt werden kann.
Hinweis: Die Informationen auf diesen Seiten dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung oder Behandlung. Wenn Sie gesundheitliche Beschwerden haben oder eine Diät planen, sprechen Sie bitte vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.